Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wurde am 20. September 2019 in Bremerhaven zum vierten Mal seit 2013 der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr der Bundesvereinigung der Straßen- und Verkehrsingenieur e. V. (BSVI) verliehen.

Für das eingereichte Projekt EPING (Erhaltungsbedarfsprognose Ingenieurbauwerke), welches gemeinsam mit den Straßenbauverwaltungen aus Thüringen, Bayern, Brandenburg und Rheinland Pfalz entwickelt wurde, haben wir den ersten Preis in der Kategorie Innovation und Digitalisierung gewonnen.

Das Programm EPING ermöglicht überzeugend die Prognose des Erhaltungsbedarfs etwa von Brücken wie auch zukünftig weiterer Ingenieurbauwerke wie Stützwänden, Verkehrszeichenbrücken und Lärmschutzwänden. Es bündelt nach Einschätzung der Jury in einer beeindruckenden kybernetischen Vernetzung und Gewichtung Daten zu Ingenieurbauwerken mit betriebswirtschaftlichen Belangen, was es sowohl Verkehrsplanern wie auch -politikern in Zukunft leichter machen wird noch gezielter die Prioritäten in der Infrastrukturpolitik setzen zu können.

Mit dem Programm EPING wird eine vollständige Erfassung der Lebenszykluskosten für die Erhaltung der Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen bereitgestellt. Der Landesbetrieb Straßenwesen ist überzeugt mit dem Einsatz des Programms einen weiteren wichtigen Beitrag für nachhaltiges Bauen im Infrastruktursektor zu leisten.

Einen besonderen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit gilt den an der Projektentwicklung beteiligten Verwaltungen:

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

Bayrisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Landesbetrieb Mobilität Rheinland Pfalz

 

Video der Nominierungen